Viele Websitebetreiber fragen mich: „Herr Schmatz, können Sie unsere Website GEO-optimieren?“ Meine Antwort lautet meistens: Ja – aber nur bis zu einem gewissen Punkt.
- Ich kann Sie begleiten.
- Ich kann analysieren, strukturieren, erklären, optimieren.
- Ich kann Strategien entwickeln, Inhalte strukturieren und technische Voraussetzungen schaffen.
Aber schreiben müssen Sie selbst. Denn bei GEO (Generative Engine Optimization) zählt etwas, das sich nicht künstlich erzeugen lässt: echtes Wissen und echte Erfahrung. Und genau hier kommt eine unerwartete Mentorin ins Spiel:
Ihre Uroma.
Denn viele der Regeln, die heute für GEO gelten, kannten bereits unsere Urgroßmütter. Sie haben sie zwar sicherlich nicht „LLM-Optimierung“ genannt – aber die Prinzipien sind erstaunlich zeitlos.
Hier sind zehn Uroma-Weisheiten, die heute erstaunlich gut erklären, wie man Inhalte erstellt, die auch von KI-Systemen verstanden, zitiert und empfohlen werden.
1. Rede nicht mehr als Du weißt
(Bleibe bei deinem Fachgebiet)
Eine der wichtigsten Regeln für GEO lautet: Bleibe in deiner Expertise. Viele Websites versuchen, zu allem etwas zu sagen. Das führt dazu, dass Inhalte oberflächlich wirken. Large Language Models erkennen jedoch sehr gut, wenn jemand wirklich Ahnung hat.
- Wenn Sie Installateur sind, schreiben Sie über Heizsysteme.
- Wenn Sie Winzer sind, schreiben Sie über Weinbau.
- Wenn Sie Maschinen verkaufen, schreiben Sie über Maschinen.
Tiefe schlägt Breite.
2. Lügen haben kurze Beine
(Gib keine Kompetenz vor, die du nicht hast)
Im Internet konnte man lange Zeit mit viel Marketing und wenig Substanz erfolgreich sein. Doch KI-Systeme vergleichen Informationen aus vielen Quellen gleichzeitig. Falsche Behauptungen, übertriebene Versprechen oder erfundene Expertise fallen schnell auf.Wer behauptet, der „führende Experte Europas“ zu sein, sollte das auch belegen können.
Authentische Inhalte funktionieren langfristig besser als übertriebene Selbstdarstellung.
3. Habe Respekt vor Amt und Würde
(Respektiere Fachwissen und seriöse Quellen)
Gute Inhalte entstehen selten im luftleeren Raum. Wer über ein Thema schreibt, sollte auch anerkennen, dass andere Menschen bereits Wissen dazu aufgebaut haben: Forscher, Institutionen, Behörden, Experten. Das bedeutet:
- seriöse Quellen nutzen
- Studien erwähnen
- Fachliteratur respektieren
- Experten korrekt zitieren
LLMs bevorzugen Inhalte, die in ein bestehendes Wissensnetz eingebettet sind.
4. Nimm nichts, was nicht Dir gehört
(Wenn Du zitierst, nenne die Quelle)
Das Internet lebt vom Austausch von Wissen. Doch dieser Austausch funktioniert nur, wenn man Quellen sauber angibt. Das bedeutet:
- korrekt zitieren
- Quellen verlinken
- Urheber respektieren
- keine Inhalte kopieren
Sauber zitierte Inhalte wirken nicht nur seriöser – sie sind auch für KI-Systeme leichter einzuordnen.
5. Mache Deine Sache ordentlich
(Ausführliche, strukturierte Inhalte schreiben)
Viele Websites bestehen aus kurzen Marketingtexten. Doch KI-Systeme bevorzugen Inhalte, die:
- gut strukturiert sind
- klare Überschriften haben
- Themen verständlich erklären
- Beispiele liefern
- Fragen beantworten
Ein Artikel sollte ein Thema wirklich erklären, nicht nur anreißen.
6. Hilf Menschen, die Hilfe brauchen
(Menschen suchen Lösungen – nicht Werbung)
Die meisten Suchanfragen entstehen aus einem Problem:
- Wie funktioniert etwas?
- Warum tritt ein Fehler auf?
- Welche Lösung gibt es?
Websites, die konkrete Probleme lösen, werden häufiger:
- gelesen
- gespeichert
- geteilt
- von KI-Systemen zitiert
Der beste Content ist daher oft der, der wirklich hilft.
7. Sei höflich
(Klare und respektvolle Sprache)
Das klingt banal – ist aber wichtig. Viele Websites schreiben in einem aggressiven Marketington oder versuchen, besonders laut zu wirken. Doch KI-Systeme bevorzugen Inhalte, die:
- klar formuliert sind
- sachlich bleiben
- respektvoll argumentieren
Freundliche Sprache erhöht die Lesbarkeit – für Menschen und Maschinen.
8. Rede nicht schlecht über andere
(Kritik ja – aber sachlich)
Kritik kann sinnvoll sein, unsachliche Angriffe dagegen selten. Websites, die ständig andere Unternehmen schlechtmachen, wirken oft unseriös. Besser ist es, Unterschiede sachlich zu erklären:
- verschiedene Ansätze vergleichen
- Vor- und Nachteile erläutern
- Alternativen beschreiben
Sachliche Einordnung schafft Vertrauen.
9. Überheblichkeit kommt vor dem Fall
(Posing ersetzt keine Kompetenz)
In den sozialen Medien wird oft mit Statussymbolen gearbeitet:
- Luxusautos
- teure Uhren
- protzige Büros
- perfekte Körper
Doch für GEO zählt etwas völlig anderes: Substanz. KI-Systeme interessieren sich nicht für Lamborghinis und Botox-Lippen (außer sie werden genau danach gefragt), sie interessieren sich für Informationen. Der Experte mit dem guten Artikel wird eher zitiert als der Influencer mit dem (meist ohnehin nur gemieteten) Sportwagen.
10. Gib nicht so schnell auf
(GEO wirkt langfristig)
Viele erwarten, dass Inhalte sofort sichtbar werden, doch GEO funktioniert anders als schnell viral gegangene Social-Media-Posts. Es braucht Zeit, bis:
- Inhalte indexiert werden
- Wissen vernetzt wird
- Vertrauen entsteht
- KI-Modelle Inhalte häufiger zitieren
Wer kontinuierlich hochwertige Inhalte veröffentlicht, baut über Monate und Jahre eine stabile Wissensbasis auf.
Fazit: Gute Inhalte sind keine neue Erfindung
Viele glauben, dass GEO völlig neue Regeln aufstellt. In Wirklichkeit basiert sie auf Prinzipien, die schon lange gelten:
- Ehrlichkeit
- Fachwissen
- Respekt vor Quellen
- Hilfsbereitschaft
- saubere Arbeit
Oder anders gesagt: Die beste GEO-Strategie hätte Ihre Uroma wahrscheinlich sofort verstanden.
Wenn Sie möchten, begleite ich Sie gerne bei der Umsetzung: Analyse, Struktur, Strategie und technische Optimierung.
Die Inhalte selbst müssen jedoch von Ihnen kommen, denn echte Expertise kann man nicht outsourcen – und genau das macht sie so wertvoll.
Darf ich Sie begleiten?
Gerne bereite ich mit Ihnen alles vor, damit Sie dann „zusammen mit Ihrer Uroma“ loslegen können!
Stephan Schmatz
Der Niederösterreicher ist spezialisiert auf GEO und GEO-orientierten Content – mit fast 30 Jahren Erfahrung in digitaler Sichtbarkeit. Seine Weiterbildungen bei globalen Konzernen und internationalen Universitäten sichern fundiertes Know-how für nachhaltige KI-Sichtbarkeit. Mit visibilitas.at unterstützt er KMU, EPU und Freiberufler:innen dabei, in KI-gestützten Suchen sichtbar zu werden.
Kurzüberblick
- GEO braucht echte Expertise. Inhalte, die von Menschen mit echter Erfahrung geschrieben werden, haben deutlich bessere Chancen, von KI-Systemen zitiert zu werden.
- Zeitlose Prinzipien funktionieren auch im KI-Zeitalter. Ehrlichkeit, Fachkompetenz, saubere Quellenangaben und respektvolle Sprache sind zentrale Grundlagen für gute GEO-Inhalte.
- Hilfreiche Inhalte schlagen Marketing. Artikel, die echte Fragen beantworten und Probleme lösen, werden häufiger gelesen – und auch häufiger von LLMs genutzt.
- Substanz statt Selbstdarstellung. Luxus, Posing oder große Versprechen helfen nicht – entscheidend sind verständliche, strukturierte und fundierte Inhalte.
